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Salvestrole- Ein Stoff der es in sich hat!

Salvestrole – Ein Stoff der es in sich hat!

Sekundäre Pflanzenstoffe sind in aller Munde und Salvestrole ist einer davon.

Doch was macht ihn so besonders?

 

Englische Forscher fanden in den letzten Jahren heraus, dass es ein Enzym (gehört zu den Proteinen) gibt, welches in allen Krebszellen vorkommt. Es nennt sich CYP1B1. Gleichzeitig gelangten sie zu der Erkenntnis, dass Salvestrole sich mit diesen CYP1B1 zu einem Anti-Krebswirkstoff verbindet, welcher zum Zelltod der Krebszelle führt. Da in gesunden Zellen kein CYP1B1 vorkommt, kann sich dort auch kein Anti-Krebsstoff bilden, somit stirbt eine gesunde Körperzelle auch nicht ab. Genau dies ist der grosse Unterschied zur Chemotherapie, welche auch die gesunden Zellen angreift.

 

Wie bekommt mein Körper Salvestrole?

 

Salvestrole gibt es hoch dosiert in Kapselform in den Apotheken. Jedoch ist dieser Stoff auch in vielen Früchten und Gemüsen zu finden. Wie viel Salvestrol in einer Pflanze steckt, ist jedoch von folgenden Kriterien abhängig.

 

·         Reife der Frucht oder des Gemüses

Salvestrole sind pflanzeneigene Abwehrstoffe gegen Pilze und Schädlinge. Da deren Angriffe erst bei voller Reife stattfinden, hat die Pflanze auch erst in ausgereiftem Stadium einen hohen Salvestrol-Gehalt.

 

·         Biologischer Anbau

Im konventionellen Anbau werden die Pflanzen mit Spritzmitteln gegen Schädlinge und Pilze behandelt. Die Pflanze muss sich daher nicht selber gegen die Angriffe wehren und produziert daher kein Salvestrol. Im Bio-Anbau wird weitgehend auf Spritzmittel verzichtet. Dadurch ist das Gemüse oder die Frucht gezwungen, sich selber gegen Schädlinge zu wehren und bildet daher Salvestrole.

 

·         Frische des Gemüses oder der Früchte

Generell nimmt mit der Lagerung der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen ab, somit auch der Gehalt an Salvestrolen.

 

·         Alte Sorten

Salvestrole haben häufig einen scharfen und bitteren Geschmack. Die Menschen aber mögen es süss, daher spielt Süsse bei der Züchtung neuer Sorten eine grosse Rolle. Die scharfen und bitteren Stoffe (und somit die Salvestrole) gehen auf Kosten der Süsse verloren. Da den neuen Sorten Salvestrole fehlt, braucht es wiederum mehr Spritzmittel, wodurch die Pflanze noch weniger Salvestrole produziert.

 

·         Schale

Die meisten Salvestrole befinden sich in der Schale der Pflanzen. Daher sollten Gemüse und Früchte soweit wie möglich nur gut gewaschen und mit der Schale verzehrt werden.

 

In welchen Pflanzen ist besonders viel Salvestrole enthalten?

 

Die fett markierten haben einen besonders hohen Gehalt. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Früchte:

Brombeeren, Himbeeren, Loganbeeren (Kreuzung zwischen Himbeeren und Brombeeren) Schwarze Johannisbeeren (Cassis), Rote Johannisbeeren, Blaubeeren (Heidelbeeren), Cranberrys (Preiselbeere), Maulbeeren, Erdbeeren, Zwetschgen, Pflaumen, Trauben, Äpfel, Birnen, Datteln, Feigen, Mangos, Ananas

 

Gemüse:

Spargel, Salat, Gurken, Bohnen, Erbsen, Wirsing (Wirz), Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl (Federkohl), Blumenkohl, Chinakohl, Spitzkohl, Spinat, Mangold, Kürbis, Melonen, Artischocken, Paprika (Peperoni), Avocado, Rucola (Rauke), Wilde Möhren, Zucchini, Sellerie, Kohlrabi

 

Kräuter und Sonstiges:

Basilikum, Minze, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Thymian, Klette, Kamille, Löwenzahn, Weissdorn, Zitronenverbene, Mariendistelwurzel, Distel, Wegerich, Rooibusch, Hagebutte, Helmkraut

 

Wie du siehst, gibt dir Mutter-Natur viele wertvolle Mittel um dich gesund zu erhalten. Hoffentlich konnte ich dir Gemüse und Früchte weiter schmackhaft machen!

 

Liebe Grüsse

Nina

 

 

Quelle: Buch „Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs. Salvestrole, die Antwort der Natur auf Krebs.“ von Brian A. Schaefer